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Beiträge:

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Valtra S292 mit Vicon Ladewagen

Gras laden...

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Case IH Magnum 7210

Villingen 2014 (Trak...

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STEYR 180

Beselich-Niedertiefe...

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Deutz Fahr Agrotron TTV 630 & Claas Jaguar 900

Gras häckseln...

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New Holland TS115

New Holland TS115...

Motorleistung: 115 PS
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Schwaden...

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Massey Ferguson 8737

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Übersicht des Produkt- Programms aus dem Jahr 2014.

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Deutz Fahr 6180 TTV Agrotron

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Renault Master 2

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Die Vielfalt der Traktoren

Großschlepper, Oldtimer Traktoren, Standard-Schlepper, Spezialtraktoren, Weinbautraktoren, Obstbautraktoren, Systemschlepper, Bagger, Mähtraktoren, Bergtraktoren, Forsttraktoren, u.v.m.

Traktoren sind die wichtigsten Maschinen für Landwirte und Lohnunternehmer. Auf jedem Bauernhof findet man mindestens einen Traktor. In den meisten Fällen besitzen Landwirte gleich mehrere Schlepper in verschiedenen Größen, um für die vielseitigen Arbeitseinsätze auf einem Bauernhof immer die passende Maschine zur Verfügung zu haben. Bei Lohnunternehmen kommt es in erster Linie auf die Schlagkraft an. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, wenn ein Lohnunternehmer 10, 15 oder noch mehr Zugtiere in seinem Fuhrpark besitzt.

Geschichte

Die ersten Schlepper erschienen Ende des 18. Jahrhunderts. Es waren schwere Dampftraktoren, die von Dampfmaschinen angetrieben wurden. Von der Optik erinnerten Sie fast an eine Lokomotive, nur, dass die Dampftraktoren keine Schienen brauchten, um sich fortzubewegen. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Dampftraktoren von den Dieselschlepppern abgelöst. In dieser Zeit erschien auch der legendäre Lanz Bulldog auf dem Markt, der mit einem Glühkopfmotor ausgestattet war. Von der Maschine “Lanz Bulldog” stammt auch übrigens der noch heute umgangssprachlich bekannte Begriff “Bulldog”. Auch zahlreiche weitere Unternehmen begannen zu dieser Zeit mit der Produktion von Ackerschleppern, wie z.B. die Unternehmen Hanomag und Deutz. Diese tollen Modelle laufen heute unter dem Begriff "Oldtimer-Traktoren" und können auf den beliebten Traktoren-Treffen bewundert werden.

Die Entwicklung der Schlepper ging in den kommenden Jahren rasant vorwärts. Auch große Marken aus den USA schwappten mit der Zeit nach Deutschland rüber. So übernahm der Riese John Deere das Unternehmen Lanz und auch die Schlepper der International Harvester Company "IHC" oder von Ford wurden immer beliebter. Die Landwirte wünschten sich immer stärkere Traktoren und die Hersteller kamen diesem Wunsch nach. In den 70er Jahren lieferten die Hersteller schon beeindruckende Maschinen, wie z.B. der 130 PS starke Deutz D13006 oder der 150 PS starke Fendt Favorit 615 LS. Auch in den 80er Jahren erschienen tolle Modelle, wie z.B. der 186 PS starke Ford TW 35.

Vorne klein, hinten groß

Häufig kommt die Frage auf, weshalb Traktoren eigentlich vorne kleinere Reifen haben, als hinten. Der normale Standard-Schlepper besitzt in der Tat 2 große Hinterräder sowie 2 kleinere Vorderräder. Der wichtigste Punkt für diese Konstruktion lautet: Wendigkeit. Je kleiner die Vorderräder sind, desto besser können sie einschlagen und der Wendekreis des Schleppers wird somit deutlich kleiner, als bei einem Schlepper mit großen Vorderrädern. Die zwei großen Hinterräder haben hingegen den Vorteil, dass sie die Kraft der Maschine für schwere Zugarbeiten auf den Boden bringen und durch ihre große Aufstandsfläche für Bodenschonung sorgen. Ein Schlepper mit kleinen Vorderreifen kann somit optimal bei Arbeiten eingesetzt werden, wo eine hohe Wendigkeit verlangt wird, z.B. bei Arbeiten mit Frontlader.

Allerdings sei vermerkt, dass nicht alle Traktoren über diese Bauweise verfügen, denn es gibt auch durchaus Schlepper, die 4 gleichgroße Räder haben (z.B. MB Trac, Claas Xerion, Schlüter Super Trac) oder sogar über Raupenlaufwerke (z.B. Claas Challenger, Case IH Quadtrac), sechs (z.B. Fendt TriSix) oder acht Rädern (z.B. Deutz Fahr AgroXXL) verfügen. In der Regel werden sehr große Traktoren mit einer dieser Konstruktionen ausgestattet, damit zum einem die enorme Kraft des Schleppers optimal ausgeschöpft werden kann und zum Anderen durch größere Aufstandsflächen das gigantische Gewicht eines Großschleppers besser auf den Boden verteilt wird und so zur Bodenschonung beitragen kann.

Interessantes

Das Internet bietet natürlich sehr viele interessante Informationen über Traktoren. Hier sind ein paar spannende Empfehlungen:

Immer stärker

Die immer größer werdenden Flächen, verlangen nach immer mehr Motorleistung und die Schlepper wurden immer größer und größer. Im Jahr 1978 brachte Schlüter den Giganten Profi Trac 5000 TVL auf den Markt. Dieser Gigant erreichte eine Leistung von 500 PS, war seiner Zeit aber weit voraus und blieb daher ein Einzelstück. Aber die ersten 200-PS-Standardschlepper begannen die Welt zu erobern. 1980 veröffentlichte Deutz unter dem Namen DX 230 einen 200-PS-Giganten und 1981 kam Fendt mit dem 252 PS starken Kultschlepper Fendt Favorit 626 LS. In den USA wurde bereits im Jahr 1975 ein Knicklenker-Modell mit 205 PS veröffentlicht, der John Deere 8430. Heute schnuppern die großen Standardschlepper bereits an der 400-PS-Marke und Knicklenker-Konzepte erreichen sogar schon über 600 PS.

Basis für Geräte

Schlepper verfügen über eine Hydraulikanlage, mit der zum Einen der Frontlader und zum Anderen der Dreipunkt-Kraftheber am Heck des Schleppers bewegt werden können. Moderne Traktoren verfügen zusätzlich über einen hydraulisch gesteuerten Frontkraftheber. An dem Dreipunkt-Kraftheber können verschiedene Geräte, wie z.B. Pflug, Grubber, Sämaschine oder Heuwender mit dem Traktor verbunden werden. Per Hydraulik kann der Kraftheber das Gerät anheben und absenken. Neben dem Kraftheber steht die Anhängerkupplung zur Verfügung, um gezogene Landmaschinen mit dem Traktor zu verbinden, wie z.B. Ladewagen, Güllewagen, Mistwagen oder Ballenpresse. Zusätzlich können Geräte, die angetrieben werden müssen, mit der Zapfwelle des Traktors verbunden werden. So treibt der Motor des Schleppers auch das angebaute Gerät an, z.B. bei einer Rundballenpresse oder einem Mähwerk.

Sytemschlepper

Es gibt auch Schlepper, die noch über weitere Aufnahmestationen für Geräte verfügen. Diese Schlepper tragen gerne die Namen Systemtraktoren oder Geräteträger. Bei manchen Schleppern sitzt z.B. der Motor unter der Kabine und dort, wo eigentlich der Motor vermutet wird, ist Platz für ein Zusatzgerät (z.B. Pflanzenschutztank). Zu diesen Traktoren gehören u.a. die Fendt Geräteträger, Eicher Geräteträger oder der Fendt Xylon. Andere Traktoren haben die Kabine vorgezogen oder mittig platziert und so hinter der Kabine Platz für ein Zusatzgerät ermöglicht, wie z.B. der Deutz Intrac, der MB Trac oder der Claas Xerion. Der Claas Xerion kann zudem sogar mit einem Auflieger ausgestattet werden.

Spezialtraktoren

Auch in den kleineren Dimensionen sind die Hersteller stets kreativ und auch gefordert. Eine sehr wichtige Schlepper-Gattung bieten die sogenannten Spezialtraktoren. Das sind Schlepper, die sehr klein und kompakt produziert werden - durch ihre sehr schmale Bauweise eignen sich die Spezialtraktoren optimal als Weinbautraktoren und Obstbautraktoren oder für die Arbeit bei Kommunen. Trotz ihrer kleinen Bauweise können die Schlepper dennoch eine stolze Motorleistung erreichen, wie z.B. der 106 PS starke Deutz Fahr Agroplus 430 V/S/F.

Aber es geht natürlich noch kleiner: Denn auch ein Mähtraktor für den Rasen ist ein Schlepper, wie z.B. der John Deere X754. Und dann geht es sogar noch eine Nummer kleiner, mit den sogenannten Einachsschlepper. Einachsschlepper besitzen in der Tat nur eine Achse mit 2 Rädern und werden über einen Lenker gesteuert. Ein Einachsschlepper kann durchaus mit einem Pflug, einer Fräse oder sogar einem Anhänger ausgestattet werden.

Weitere Spezial-Ausführungen bieten z.B. die Bergtraktoren für Hügel-Landschaften (z.B. Merk Pullax) oder Forsttraktoren für das Arbeiten im Wald.

Kolosse

Etwas beeindruckender als ein Einachsschlepper wirkt allerdings ein echter Großschlepper mit Zwillingsbereifung. Diese Maschinen liefern beeindruckende Traktoren-Bilder. Wenn einem ein 300-PS-Schlepper mit 8 Reifen entgegen kommt, macht man doch gerne freiwillig Platz. Aber weshalb zieht der Landwirt seinem Schlepper überhaupt die zusätzlichen Reifen auf? Die Antwort findet man bereits weiter oben im Text, sie lautet: Bodenschonung. Denn auch wenn der Schlepper 4 gleich große Räder hat oder zumindest verhältnismäßig große Vorderräder, ist das Gewicht immer noch sehr hoch und der Boden kann immer noch sehr stark zusammengestaucht werden. Um den Druck auf den Boden somit so gering wie möglich zu halten, verbreitert der Landwirt einfach die Aufstandsfläche seines Schleppers, indem er auf jedes Rad noch einen Zusatzreifen montiert. So wird das schwere Gewicht des Traktors besser auf den Boden verteilt. Eine weitere Möglichkeit der Bodenschonung bietet der Claas Xerion. Der Fahrer kann diesen Systemschlepper in den sogenannten "Hundegang" stellen. Das bedeutet, dass die Vorder- und Hinterräder leicht versetzt fahren, dadurch fahren die Hinterräder nicht in der gleichen Spur, die die Vorderräder bereits gezogen haben. Auch auf diese Weise wird der Boden somit durch Gewichtsverteilung geschont.

traktoren

Triebwerke

Auch das Getriebe wurde ständig erweitert und verbessert. Im Jahr 2001 stellte z.B. die Firma Deutz Fahr die Serie Agrotron TTV mit stufenlosem Getriebe vor. Auch andere Serien setzen immer mehr auf stufenlose Triebwerke. In der folgenden Tabelle findest Du Beispiele von stufenlosen Getrieben und Ihren Marken:

Marke:Stufenloses Getriebe
Deutz FahrTTV
FendtVario
Case IHCVX
SteyrCVT
New HollandAuto Command™
ClaasCMATIC
John DeereAutoPowr
ValtraDirect

Erhalten

Das schöne an Schleppern ist, sie geraten nicht in Vergessenheit. Dafür sorgen Liebhaber, die in unzähligen Arbeitsstunden dafür sorgen, dass Oldtimer Traktoren wirken, als würden sie frisch vom Band laufen. Für die Restauration eines Schleppers ziehen häufig viele Stunden, Tage, Wochen - auch Jahre ins Land. Die Besorgung von originalen Ersatzteilen stellt hierbei oft eine schwierige Hürde. Aber am Ende kann sich das Meisterwerk sehen lassen, wird stolz auf verschiedenen Traktoren-Treffen präsentiert und sorgt für den Erhalt eines Stücks Schlepper-Geschichte.

Schlusswort

Dieser kleine Beitrag soll einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Traktoren geben. Welche Ausführungen haben wir in diesem kleinen Artikel kennen gelernt? --> Standardschlepper, Großschlepper, Spezialtraktoren, wie Weinbautraktoren oder Obsttraktoren, Systemschlepper, Bergtraktoren, Forsttraktoren oder Mähtraktoren. Mache Dir jetzt ein eigenes Bild und lerne die Schlepper kennen, die ich bereits auf Zugtier.info eingestellt habe. Ich wünsche Dir viel Spaß dabei: Landmaschinen Informationen

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